Steht die nächste Party an oder möchtest du abends ein gut gekühltes Glas Wein trinken? Damit der Wein gut temperiert ist, ist die optimale Lagerung wie etwa in einem Weinregal oder Weinkühlschrank entscheidend.

Aber was machst du, wenn der Wein einmal draußen steht? Schnell nimmt er die Raumtemperatur an. Um das zu vermeiden, ist ein Weinkühler sehr hilfreich. Welche Modelle es gibt, wie er funktioniert und welche Vorteile er mitbringt, erfährst du im nachfolgenden Artikel.

Wofür brauchst du einen Weinkühler?

Ein Weinkühler ist ein gutes Hilfsmittel, um den gekühlten Wein lange kühl zu halten. Nicht nur die Trinktemperatur ist wichtig bei einem guten Tropfen: Ist der Wein wärmer, als er sollte, verliert er seine frische Säure. Das gilt vor allem für Weißweine, die meist bei Temperaturen von 10 bis 12 °C verzehrt werden.
In der Regel findet immer eine Weinflasche im Weinkühler Platz. Der Weinkühler macht es also möglich, nicht ständig zum Kühlschrank zu gehen und die Weinflasche holen zu müssen.

Welche verschiedenen Arten gibt es?

Für Weine eignet sich oft ein Flaschenkühler: Darin stellst du genau eine Flasche hinein. Des Weiteren gibt es auch größere Weinkühler, in denen bis zu vier Flaschen Platz finden. In einem Champagnerkühler kannst du bis zu vier Flaschen gleichzeitig kalt stellen. Da der Kühler flacher ist als ein Flaschenkühler, ist es ratsam, Eiswürfel über die Flaschen zu geben.
Eine weitere Möglichkeit ist eine Weinmanschette: Diese legst du um die Weinflasche herum an und schnürst sie mit einem Klettverschluss zu. Die Manschette besteht aus Polyester und wird vor der Kühlung ins Gefrierfach gelegt, um die darin befindlichen Kühlpads einzufrieren.

Wie funktioniert ein Weinkühler?

Die einfache Variante eines Weinkühlers ist meist doppelt isoliert: Der vorgekühlte Wein bringt die dafür benötigte Kühlung mit. Darüber hinaus gibt es auch Modelle, die deinen Wein mithilfe eines Kühlpads kalt halten. Diesen frierst du vorher im Gefrierfach ein und gibst ihn vor dem Wein in die entsprechende Halterung. Bei einem Champagnerkühler geben hinzugefügte Eiswürfel die nötige Kälte an die Isolierung der Schale ab. Das sieht zudem sehr dekorativ aus.

Welche Materialien werden gerne verwendet?

Es gibt unterschiedliche Modelle, die aus verschiedenen Materialien bestehen. Für die Kühlung ist das Material nicht unbedingt entscheidend, da sie alle gleich gut kühlen. Edelstahl ist ein beliebtes Material, das für einen Weinkühler verwendet wird. Edelstahl isoliert gut Wärme, aber auch Kälte und sieht optisch sehr hochwertig aus. Daneben gibt es auch Modelle, die aus Kunststoff bestehen.
Hast du dich für einen Weinkühler aus Terrakotta oder Keramik entschieden, musst du diesen zunächst ins kalte Wasser stellen. Das kühle Nass hält den Wein oder Sekt kalt.
Besonders praktisch sind aufblasbare Weinkühler, die für unterwegs gedacht sind. So sparst du eine Menge Platz. Dafür muss der Wein allerdings gut vorgekühlt sein.

Diese Stilelemente bei Weinkühlern gibt es

Weinkühler kommen in unterschiedlichen Stilen daher:

  • klassisch-elegant,
  • modern und hip
  • oder zeitlos.

Wähle den passenden Weinkühler nach deiner Einrichtung oder nach dem Etikett deines Lieblingsweines aus.

Richtest du ein großes Fest wie etwa eine klassische Hochzeit aus, ist ein Weinkühler aus Edelstahl eine gute Wahl.

Bei einer Shabby-Chic-Hochzeit hingegen sind rustikale Modelle aus Keramik oder Holz gefragt.

Was sind die Vorteile eines Weinkühlers?

Flaschen- und Champagnerkühler sind immer eine gute Wahl, wenn es um die perfekte Temperatur eines Weines bzw. Champagners geht. Die Vorteile daran lauten wie folgt:

  • die Temperatur wird beibehalten bzw. verringert
  • es braucht keinen Strom
  • die Flaschen gehen nicht so schnell zu Bruch
  • einfacher Transport der Weinflaschen, auch im Freien
  • einfache Handhabung
  • kostet wenig bis keine Vorbereitungszeit